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AUS- UND WEITERBILDUNG

Anerkennungswege und Zuständigkeiten

Anwendungsbereich

  • Einen Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) können alle Personen stellen, die im Ausland einen staatlich anerkannten Berufsabschluss erworben haben und in Deutschland arbeiten wollen. Ein Antrag kann unabhängig von der Staatsangehörigkeit und vom Aufenthaltsstatus gestellt werden (auch Anträge aus dem Ausland sind möglich).
  • Das BQFG gilt für die Feststellung der Gleichwertigkeit im Ausland erworbener Ausbildungsabschlüsse unter Berücksichtigung sonstiger Berufsqualifikationen für bundesrechtlich geregelte Berufe. Dies gilt sowohl für reglementierte Berufe als auch für nicht reglementierte Berufe (insbesondere anerkannte Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz BBiG). (§ 2 Abs. 1 BQFG)
  • Nicht antragsberechtigt sind un- oder angelernte Personen, die über keinen Berufsabschluss aus einem anderen Staat verfügen.
  • Spätaussiedler haben die Wahl zwischen dem Verfahren nach dem BQFG oder dem bisherigen Anerkennungsverfahren nach dem Bundesvertriebenengesetz (§ 10 BVFG).
  • Schulische Abschlüsse und Hochschulabschlüsse, die nicht Voraussetzung für einen reglemtierten Beruf sind, werden nicht nach dem BQFG bewertet.

In einer Übersicht sind die verschiedenen Anerkennungswege im Anwendungsbereich des BQFG aufgeführt. (rechts unter "Mehr zu diesem Thema")

Begriffsbestimmungen

  • Berufsqualifikationen sind Qualifikationen, die durch Ausbildungsnachweise, Befähigungsnachweise oder einschlägige, im Ausland oder Inland erworbene Berufserfahrung nachgewiesen werden. (§ 3 Abs. 1 BQFG)
  • Ausbildungsnachweise sind Prüfungszeugnisse und Befähigungsnachweise, die von verantwortlichen Stellen für den Abschluss einer erfolgreich absolvierten Berufsbildung ausgestellt werden. (§ 3 Abs. 2 BQFG)
  • Berufsbildung im Sinne dieses Gesetzes ist eine durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften geregelte Berufsausbildung oder berufliche Fortbildung. (§ 3 Abs. 3 BQFG)

Das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) finden Sie rechts unter "Mehr zu diesem Thema".

Zuständige Stellen

  • Der Gesetzgeber hat die komplexe Aufgabe der Bewertung und Feststellung ausländischer Berufsabschlüsse den Stellen übertragen, die für die jeweiligen inländischen Berufe verantwortlich sind. 
  • Für die nicht reglementierten Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) aus Industrie, Handel und Dienstleistungen sind dies die Industrie- und Handelskammern, die ihre Kompetenzen in einer zentralen Stelle mit Sitz in Nürnberg bündeln und dafür die IHK FOSA (Foreign Skills Approval) gründen und ihre Zuständigkeit auf diese übertragen. In der IHK Berlin findet eine antragsbegleitende Beratung nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz statt. Rechts unter "Mehr zu diesem Thema" finden Sie Links auf weiterführende Informationen zur Anerkennungsberatung in der IHK Berlin oder Sie können direkt Kontakt über das Online-Formular aufnehmen.
  • Wer für die Bewertung und Feststellung von Berufen im reglementierten Bereich zuständig ist, finden Sie rechts unter "Mehr zu diesem Thema" im Zuständigkeitsfinder "Anerkennung in Deutschland"

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DOKUMENT-NR. 95471

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