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AUS- UND WEITERBILDUNG

Industriekaufmann (frau)

- Information über den Ausbildungsberuf -

Arbeitsgebiet:

Industriegüter müssen nicht nur hergestellt, sondern auch verkauft werden. Die Industrie benötigt zur Produktion vielerlei an Materialien, Rohstoffen, Maschinen und Arbeitskräfte. Die Produktionsmittel werden eingekauft, geordnet und verwaltet. Für die fertigen Produkte wird geworben, sie werden verkauft, der Absatzmarkt wird gesichert. Hierzu gehören Planen und Steuern der Fertigung, Umsetzen der Kundenaufträge, Kostenrechnung, Kalkulation, Finanzbuchhaltung, Rechnungs- und Mahnwesen, Vertrieb und Versand. Der Industriekaufmann und die Industriekauffrau verhandeln mit Kunden, Banken, Werbefachleuten, Vertretern, Behörden oder Groß- und Einzelhändlern.

Branchen/Betriebe:

Industrieunternehmen, Dienstleistungsunternehmen mit enger Verknüpfung zur Industrie

Berufliche Fähigkeiten:

Die Aufgaben der Industriekaufleute erfordern heute ein prozessorientiertes Handeln. Leitbild ist nicht mehr der abwicklungsorientierte Sachbearbeiter in klassische kaufmännischen Bereichen, sondern der team-, prozess- und projektorientierte Mitarbeiter, der kundengerechte Lösungen erarbeitet. Deshalb werden während der gesamten Ausbildung neben Fach-auch arbeitsfeldübergreifende Qualifikationen wie Fremdsprachen, Anwendung von IT-Technik, Qualitätssicherung und Innovation
vermittelt.

Ausbildungsschwerpunkte:

Arbeitsfeldübergreifende Qualifikationen ( während der gesamten Ausbildung zu vermitteln )

  • Der Ausbildungsbetrieb
  • Geschäftsprozesse und Märkte
  • Information, Kommunikation, Arbeitsorganisation
  • Integrative Prozesse

Fachqualifikationen

  • Marketing und Absatz
  • Beschaffung und Bevorratung
  • Personal
  • Leistungserstellung
  • Leistungsabrechnung
  • Fachaufgaben im Einsatzgebiet

Ausbildungsdauer:
Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule:

OSZ für Industrie und Datenverarbeitung
Prinzregentenstr. 32, 10715 Berlin
Telefon: 030/85758532
E-Mail: abt1sekr1@osziniddv.de
Internet: www.oszinddv.de

Interessierte Betriebe wenden sich bitten an den zuständigen Ausbildungsberater der IHK.
Bewerberinnen und Bewerber erhalten weitere Auskünfte bei den Berufsberater der zuständigen Agentur für Arbeit.

DOKUMENT-NR. 6674

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