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Illustration

AUS- UND WEITERBILDUNG

Das Projekt

Schule soll intensiv auf das Leben von morgen vorbereiten. Sie soll nicht nur eine umfassende theoretische Allgemeinbildung vermitteln, sondern - durch praktische Elemente ergänzt - eine gezielte berufliche Orientierung ermöglichen. Angelehnt an die Duale Ausbildung, die Theorie und Praxis kombiniert, initiierte die IHK im Jahr 2000 das Projekt Partnerschaft Schule-Betrieb. Im Rahmen dieses Projektes gehen Unternehmen und Schulen in räumlicher Nähe beidseitig vorteilhafte Kooperationen ein.

Eine solche Form der Zusammenarbeit ermöglicht, dass Wirtschaft und Schulen ihr Wissen übereinander verbessern, die Schülerinnen und Schüler eine vielfältigere Berufsorientierung erhalten und ferner ihren Bezirk als Wirtschaftsstandort kennen lernen. Das Projekt Partnerschaft Schule-Betrieb der IHK Berlin leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer Annäherung zwischen Wirtschaft und Schule.

Seit seiner Initiierung im Jahr 2000, sind aus dem Projekt ca. 300 erfolgreiche Kooperationen mit der Berliner Wirtschaft hervorgegangen. Auch die Zukunft des Projektes sieht vielversprechend aus. Damit die Schülerinnen und Schüler intensiv auf das Leben von morgen vorbereitet werden, müssen sie sich so früh wie möglich mit ihrer Berufswahl auseinander setzen. Für die Motivation der Jugendlichen ist es von großer Bedeutung, dass sie sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind. Auch für die Wirtschaft sind diese Voraussetzungen wichtig, da sie – besonders im Anbetracht der zunehmend komplexeren und spezifischeren Anforderungen der Arbeitswelt – immer stärker auf motivierte und qualifizierte Fachkräfte angewiesen ist.

Mit der verabschiedten Schulreform ist das Duale Lernen, das inhaltlich über das bisher unterrichtete Fach der Arbeitslehre hinausgeht, fest in die Curricula der weiterführenden Schulen aufgenommen. Das Duale Lernen hat den Anspruch, durch eine gezielte Verknüpfung schulischen Lernens mit praktischen Inhalten aus dem Wirtschafts- und Arbeitsleben am Praxisplatz, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf diese Erfordernisse vorzubereiten. Bei der konkreten Umsetzung des Dualen Lernens entscheiden Schulen eigenverantwortlich, welche Art der Organisation für ihre Schülerschaft erfolgversprechend ist. Sie können eine individuelle Kombination verschiedener Formen des Dualen Lernens wählen, beispielsweise Betriebspraktika, Gründung von Schülerfirmen, Teilnahme an Werkstatt-Tagen, Nutzen von Netzwerken für Ausbildung und Berufspraxis oder die Kooperation der Schulen mit Betrieben, wofür das Projekt Partnerschaft Schule-Betrieb bereits seit fast 10 Jahren steht.

Auch künftig werden die IHK und die HWK sich dafür einsetzen, den Kontakt zwischen Betrieben und Schulen herzustellen und sie bei der Koordinierung ihrer Zusammenarbeit zu unterstützen. Sie helfen bei der Suche nach passenden Kooperationspartnern, bieten Beratung bei der Entwicklung individueller Kooperationsinhalte Gestaltung im Projekt , führen in regelmäßigen Abständen Evaluationen durch und stehen über die gesamte Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

DOKUMENT-NR. 3270

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