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DUALE AUSBILDUNG

Zehn Berliner Auszubildende unter den Bundesbesten Azubis

Bestenehrung_2010 © Jens Schicke Zoom Gruppenbild mit TOP-Azubis: 201 der junge Spitzenabsolventen wurden am 13. Dezember im Berliner Hotel Maritim ausgezeichnet.

Unter dem Motto "Duale Ausbildung hervorragende Alternative zum Studium" zeichneten DIHK Präsident Driftmann und Bundeswirtschaftsminister Rösler 227 Bundesbeste in 218 verschiedenen Berufen aus. Das Erfreuliche war, dass unter den Top-Absolventen auch 10 Berliner diese Ehrung in Empfang nehmen konnten. Paul Denkhaus, Jacqueline Lepom, Katharina  Pittack, Natalia Prost, Dan Koschke, Georg Ruschke, John Schroeter, Monika Weber, Björn Weickert und Maja Wendt nahmen die Auszeichnung aus den Händen des DIHK Präsidenten in Empfang.

Die Top-Absolventen aus Berlin:

Dan Koschke

Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik

Natalia Prost

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

Monika Weber

Holzmechanikerin

Katharina Pittack

Luftverkehrskauffrau

Maja Wendt

Manufakturporzellanmalerin

John Schroeter

Mediengestalter Digital und Print

Björn Weickert
Rohrleitungsbauer
Paul Denkhaus
Speiseeishersteller
Georg Ruschke
Systeminformatiker
Jacqueline Lepom
Technische Zeichnerin

Maja Wendt hat dabei das Kunststück fertig gebracht, unter den fünf Absolventen zu sein, die unschlagbare 100 Punkte erreicht haben. Bezeichnend für alle Top-Absolventen war, dass sie große Unterstützung seitens ihrer Ausbildungsbetriebe erfahren haben. Deshalb dankte DIHK-Präsident Driftmann in seiner Ansprache auch vor allem den Ausbildungsbetrieben, aber auch den Berufsschullehrern und Eltern ihren erheblichen Anteil am Erfolg der Super-Azubis.Driftmann ging in seiner Rede auch auf die aktuelle Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt ein: „Vor dem Hintergrund überquellender Hörsääle ist die duale Ausbildung mehr denn je eine hervorragende Alternative zum Studium. An die bestandene Abschlussprüfung lässt sich im übrigen jederzeit noch eine Weiterbildung oder Hochschulausbildung anschließen.“ 

Der DIHK-Präsident erinnerte auch daran, dass die Chancen auf einen Ausbildungsplatz so gut sind wie seit dem Wiedervereinigungsboom nicht mehr. Für die Unternehmen hat das allerdings eine Kehrseite: Sie können immer häufiger Ausbildungsplätze nicht besetzen. „Ich rechne damit, dass wegen des Mangels an geeigneten Bewerbern in diesem Jahr etwa 75.000 Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben sind“, so Driftmann. Das effektive Zusammenführen von Ausbildungsbetrieben und ausbildungsinteressierten Jugendlichen werde somit eine immer wichtigere Aufgabe. Anfang 2012 gehe daher die neue, gemeinsame Internet-Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern an den Start.Insgesamt nahmen mehr als 1.000 Gäste an der Veranstaltung teil – neben den Eltern der Besten auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Wie schon in den vergangenen fünf Jahren führte Entertainerin Barbara Schöneberger mit Humor und Schlagfertigkeit durch das Programm, das erstmals per Live Stream im Internet übertragen wurde. 

DOKUMENT-NR. 78592

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