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STANDORTPOLITIK

Stadtbild und Denkmalschutz

IHK fordert Denkmalschutz mit Augenmaß

Das Berliner Denkmalschutzgesetz versteht unter Denkmalen sowohl Baudenkmale, Denkmalbereiche, Gartendenkmale als auch Bodendenkmale. Investitionen in denkmalgeschützte Immobilien werden u.U. finanziell gefördert. Aktuelle Rechtsgrundlage für die Gewährung von Fördermitteln zur Erhaltung, Unterhaltung oder Wiederherstellung von Denkmalen ist die Berliner Förderrichtlinie zur Erhaltung von Denkmalen.

Den Berliner Unternehmen liegt viel am Erhalt der Zeugnisse vergangener Baukultur, sie sind aber ebenso daran interessiert, ihre Gebäude profitabel zu bewirtschaften. Daher fordert die IHK Berlin für die Bundeshauptstadt daher einen Denkmalschutz mit Augenmaß. Damit ein Gebäude auch als Denkmal wirtschaftlich weiter leben kann, muss die Bausubstanz oftmals neuen Funktionen und modernen technischen Standards angepasst werden, zum Beispiel beim Klima- oder Brandschutz. Daher ist in diesem Bereich im besonderen Maße die Zusammenarbeit mit den Behörden vor Ort gefragt.

Die Berliner Wirtschaft ist zum konstruktiven Dialog bereit, um mit den Denkmalbehörden sinnvolle und wirtschaftsnahe Regelungen zu vereinbaren.

Berlin – Stadt der Industriekultur

Was wäre Oberschöneweide ohne die Gebäude der KWO (Kabelwerke Oberspree)? Was wäre der Prenzlauer Berg ohne seine zahlreichen ehemaligen Brauereistandorte? Dies sind nur zwei exemplarische Beispiele, die viel darüber aussagen, in welchem Maße bestehende ehemalige Industrie- und Gewerbestandorte das Gesicht und das Wesen ganzer Stadtteile mit geprägt haben und mit ihrer baulichen Dominanz und ihren verschiedenen Nachnutzungsarten bis heute prägen.

Die Spuren der Industrialisierung sind in Berlin allgegenwärtig und fester Bestandteil unserer Alltagskultur. Das Berliner Zentrum für Industriekultur (BZI), getragen von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie der Stiftung des Deutschen Technikmuseums, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Akteure der Berliner Industriekultur untereinander besser zu vernetzen, über aktuelle Entwicklungen zu informieren und die Berliner Industriekultur auch als touristischen Mehrwert darzustellen und zu fördern.

Stand: Mai 2014

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DOKUMENT-NR. 63147

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