Organisiert in lokalen Gemeinschaften leisten zahlreiche Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleistungsunternehmer und Grundeigentümer mit ihrem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Verbesserung der Standortqualität in Berlins Stadtteilen.
Vernetztes Handeln schafft dabei Synergieeffekte, von denen alle Akteure profitieren können. So lassen sich die Attraktivität des Standortes, das mediale Interesse an ihm und das Image des Quartiers positiv beeinflussen, was schließlich die Passantenfrequenz erhöht. Das ehrenamtliche Engagement der ortsansässigen Unternehmer ist dabei ein wesentlicher Faktor. Denn nur durch einen Zusammenschluss kann eine einheitliche Vermarktungsstrategie erfolgreich umgesetzt werden.
In Berlin gibt es derzeit über 120 Standortinitiativen, davon 70
Geschäftsstraßeninitiativen
. Die IHK-Berlin unterstützt solche Initiativen mit folgenden Angeboten:
- Informationen und Tipps zum Quartiersmanagement
- Vermittlung von Ansprechpartnern in Behörden und Verbänden
- Anregungen und Beispiele aus anderen Quartieren
- Moderation von Veranstaltungen, zum Beispiel bei der Gründung einer Interessengemeinschaft
- Informations-, Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen
- Ansprechpartner für spezielle Branchenthemen
- Bezirksinitiative IHK vor Ort
Literaturverzeichnis
Weiterhin bieten wir Ihnen eine Übersicht mit Literaturempfehlungen an, die bei der Gründung und Führung einer Geschäftsstraßeninitiative hilfreich sein kann.
Aktuelles:
Nordrhein-Westfälische IHKs stellen Strukturvergleich der Interessen- und Werbegemeinschaften in NRW vor
Grundlage der Studie ist eine Umfrage der 16 nordrhein-westfälischen IHKs unter 900 IWGs, bei der die IHK Düsseldorf federführend war. Geantwortet haben 268 Gemeinschaften. Eine wichtige Erkenntnis der Studie: IWGs brauchen gelegentlich helfende Hände. Zwar engagieren sie sich vielfältig und eigenständig, in der Regel allerdings neben der Arbeit im eigenen Unternehmen. Der Großteil der IWGs wird also ehrenamtlich geführt. Zudem ist das Geld häufig knapp. Konkrete Hilfen von den IHKs sind als Schnittstelle zu Politik und Verwaltung, Unterstützung beim Leerstandsmanagement und im Zuge eines besseren Erfahrungsaustausches gewünscht. Dass die Zusammenarbeit mit den IHKs funktioniert und sie gern gesehene Ansprechpartner sind, verdeutlicht die von den IWGs vorgenommene Bewertung der Unterstützung durch die IHKs: Sie vergeben hierfür die Durchschnittsnote 2,1. Die vollständige Studie finden Sie rechts im Download-Bereich.