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Informationen zum Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe (Link: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtentwicklungsplanung/de/gewerbe/news.shtml)
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Unternehmer am Olivaer Platz sprechen sich für den Erhalt der Parkplätze aus
Der Kurfürstendamm und seine Seitenstraßen ist eines der beliebtesten Shopping- und Ausgehziele der Stadt. Dem Olivaer Platz am oberen Ende des Kurfürstendamms kommt hierbei eine wichtige Doppelfunktion als PKW-Stellplatz sowie Naherholungsfläche für die Anwohner zu.
Aktuell wird über die für 2012 vorgesehene Umgestaltung des Platzes öffentlich diskutiert. Im Dezember 2011 wurden die Ergebnisse eines landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs öffentlich diskutiert. Anschließend traf eine Fachjury eine Entscheidung zugunsten eines Entwurfs des Büros Rehwaldt aus Dresden. Vorteil dieses Entwurfs ist, dass er zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten zulässt, über die in einem weiteren diskursiven Prozess mit den Anwohnern und Anliegern entschieden werden soll. Weiterhin offen bleibt die Entscheidung darüber ob, und in welcher Anzahl die von den Unternehmen dringend benötigten und geforderten PKW-Stellplätze auf dem Platz untergebracht werden. Denkbar ist in diesem Zusammenhang auch die Errichtung einer Tiefgarage.
Im Vorfeld sind immer wieder Überlegungen geäußert worden, die rund 120 PKW-Stellplätze auf dem Olivaer Platz ersatzlos zu streichen, bzw. deutlich zu reduzieren. Daher haben die IHK Berlin gemeinsam mit dem Bezirksamt die Unternehmer in unmittelbarer Nähe des Platzes zu ihren Anforderungen befragt. Das Ergebnis war eindeutig: 70 % der über 120 Befragten Gewerbetreibenden wünschen sich bei einer Umgestaltung des Platzes den Erhalt der Parkplätze. Des Weiteren zeigt sich, dass lediglich ein Fünftel der Befragten mit dem Platz in seiner heutigen Ausgestaltung voll und ganz zufrieden sind. Die weit überwiegende Mehrheit sieht - teils erheblichen - Erneuerungs- und Gestaltungsbedarf. Ganz oben auf der Wunschliste steht - neben der Erhalt der Parkplätze - vor allem eine ansprechende, gepflegte Gestaltung und eine Schaffung von offenen Sichtbeziehungen.
Die Ergebnisse der Umfrage bewerten IHK und Bezirksamt unterschiedlich. Der Stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin, Christian Wiesenhütter kommentiert: "Der Wegfall immer weiterer Parkplätze in diesem Bereich ist zu kurz gedacht. Kunden und Gäste der City West sehen sich in diesem Bereich des Kurfürstendamms bereits heute mit einer angespannten Parkplatzsituation konfrontiert. Eine weitere Verknappung wäre das falsche Signal". Für Marc Schulte, Charlottenburg-Wilmersdorfer Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung führt dagegen kein Weg an einer Reduzierung des Parkplatzangebots vorbei: "Das Ergebnis der Umfrage bestätigt es: Der Olivaer Platz hat einen großen Veränderungsbedarf. Die Aufenthaltsqualität zu erhöhen gelingt nur, wenn die Anzahl der Parkplätze entscheidend reduziert wird. Es gilt im weiteren Verfahren einen sinnvollen Kompromiss zu entwickeln. Wir werden bei der Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge und im weiteren Verfahren die Umfrageergebnisse und die Impulse der Veranstaltung am 1. Dezember mit einbeziehen."
Völlig offen ist weiterhin die Frage, mit welchen Mitteln ein neugestalteter Platz unterhalten und gepflegt werden kann.
Wirtschaft und Wissen stärker verknüpfen
Die IHK Berlin hat einzelne Industrie- und Innovationsstandorte untersucht, für die im Ergebnis Perspektiven und erste Handlungsempfehlungen zur weiteren Entwicklung erarbeitet wurden. Dabei wurde vor allem deutlich, dass Standorte, die eine spezielle Nachbarschaft zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, technologieorientierten und produzierenden Unternehmen aufweisen, noch gezielter als bisher unterstützt werden müssen. Denn die Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Industrie und der industrienahen Dienstleistungen hängt entscheidend von ihrer Innovationsfähigkeit ab. Für Berlin besteht dabei die besondere Herausforderung, sich nicht zuletzt bei den Personal- und Finanzressourcen auf bestimmte Lagen und Aufgaben zu konzentrieren, ohne den Blick für die Gesamtstadt zu verlieren.
Nach Schließung von Tegel Industrieflächen schaffen
Ein wesentlicher Grund für die im Bundesvergleich noch immer schwache wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadt ist der Mangel an Industriearbeitsplätzen. Die IHK Berlin fordert daher nach der Schließung des Flughafens Tegel die Schaffung von Flächen für die Ansiedlung von Industriebetrieben auf dem Areal und hat zu diesem Thema ein eigenes Positionspapier entwickelt. Wir bringen uns darüber hinaus aktiv in die Entwicklung Tegels zu einem Forschungs- und Industriepark für Zukunftstechnologien ein.
Download des Positionspapiers
, 3630 KB
City West: Leitlinien nun mit Leben erfüllen
In einem kooperativen Prozess haben sich das Land Berlin, der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, die AG City und die IHK Berlin auf gemeinsame Leitlinien zur Entwicklung der City West verständigt. Die Umsetzung der darin definierten Projekte zur Stärkung des Handels-, Dienstleistungs- und Forschungsstandorts wird seit Beginn des Jahres 2010 durch ein Regionalmanagement unterstützt. Eine wesentliche Rolle dieses gemeinsamen Stadtentwicklungsprozesses kommt dem Forum City West im Amerika Haus zu, das als Diskussions- und Informationsraum für die beteiligten Akteure dient und eine neue Form der Transparenz und Interaktion darstellt.
Über Molkenmarkt nach Bau der A100 entscheiden
Die IHK Berlin fordert eine Aussetzung des für den Herbst geplanten Parlamentsbeschlusses zum Umbau des Molkenmarktes in Mitte.'Zum jetzigen Zeitpunkt über dieses für die City Ost äußerst wichtige Verkehrsprojekt zu entscheiden, macht keinen Sinn', erklärte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Christian Wiesenhütter. Dafür sollten erst der Bau der Stadtautobahn A100 und der Bau der U-Bahnlinie U5 abgewartet werden. Die IHK befürchtet für die Innenstadt ein dauerhaftes Verkehrschaos, denn die Straßenkreuzung am Roten Rathaus soll nach Verwaltungsplänen zu einer rechtwinkligen Einmündung an der Gruner- Ecke Spandauer Straße zurückgebaut werden.
Internationales Congress Centrum (ICC)
Das Internationale Congress Centrum (ICC) ist der mit Abstand größte Veranstaltungsort der Berliner Kongress- und Messewirtschaft. Der dringend sanierungsbedürftige Gebäudekomplex soll während der Bauarbeiten geschlossenwerden und die Kongressen in einem temporären Ersatzbau am Standort der Deutschlandhalle durchgeführt werden.
Stand: Juni 2011
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