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A 100: Information der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Link: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/strassenbau/a100_16_ba/de/vorwort.shtml)
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uA100 wird nach Treptow verlängert
Der neue Bauabschnitt im Überblick:
Länge: 3,2 km vom Autobahndreieck Neukölln bis zur Straße Am Treptower Park
Niveau: 385 m im Tunnel, ca. 2,3 km im Trog und ca. 500 m ebenerdig
Breite:
AD Neukölln – AS Sonnenallee: acht Fahrstreifen und zwei Standstreifen,
AS Sonnenallee – AS Am Treptower Park: sechs Fahrstreifen und zwei Standstreifen
Baukosten einschließlich Grunderwerb 420 Millionen Euro, weitestgehend getragen vom Bund.
Wichtige Ost-West-Verbindung für den Wirtschaftsverkehr
Das Planfeststellungsverfahren für den 16. Bauabschnitt der Stadtautobahn A 100 ist abgeschlossen und wird aktuell gerichtlich geprüft. Das neue Teilstück vom Dreieck Neukölln bis zur Straße Am Treptower Park hat für die Wirtschaft und den Wirtschaftsverkehr in der Stadt hohe Bedeutung.
Am 6. Oktober 2010 hat sich die in der Frage des A100-Ausbaus uneinige Regierungskoalition darauf geeinigt, Mittel für die weitere Planung frei zu geben. Der bisher geplante Baubeginn Anfang 2011 steht allerdings nicht mehr. Vielmehr einigte man sich darauf, dass über den Baubeginn erst in der kommenden Legislaturperiode entschieden werden soll. Mit der A 100 nach Treptow entsteht eine besonders leistungsfähige Straße zwischen der früheren West- und Osthälfte Berlins, die im Südosten der Stadt bisher fehlte. Die neue Stadtautobahn wird daher den Wirtschaftsverkehr in diesem Stadtbereich deutlich erleichtern.
Der neue Abschnitt verbessert die Erreichbarkeit wichtiger Wirtschaftsstandorte in Friedrichhain Kreuzberg und Neukölln. Vom ehemaligen Osthafen, dem neuen Medien- und Modezentrum, wird es künftig nur ein kurzer Weg zur Autobahn sein, um den BBI, das Schönefelder Kreuz oder den Funkturm zügig zu erreichen. Das ganze beiderseits der Spree gelegene Entwicklungsgebiet (Mediaspree) wird besser angebunden, ein Vorteil für bestehende Unternehmen und Anschub für neue Projekte. Das Industriegebiet Neukölln, das sich lange im verkehrlichen Abseits befand, liegt künftig an einem der wichtigsten Verkehrsknoten der Stadt.
Mit der Autobahn Neukölln – Treptow wird das Ring-Radialsystems des Berliner Straßennetzes weiter vervollständigt. Der Verkehr wird gebündelt und weiträumig in der Stadt verteilt. Für den Wirtschaftsverkehr bedeutet das Zeit- und Kraftstoffersparnis. Der Durchgangsverkehr wird aus der Innenstadt herausgehalten. Die IHK setzt sich dafür ein, den mittleren Ring vollständig auszubauen. Die Planung sieht noch einen 17. Bauabschnitt der A 100 vor, der zur Frankfurter Allee führt. Auch dieser Teil ist sehr wichtig, da das Ostkreuz heute den direkten Weg versperrt. Zwischen Frankfurter Allee und Michelangelostraße sollen Stadtstraßen den Ring schließen.
Einschränkungen in der Bauzeit
In Neukölln kommt es im Bereich der A 100-Baustelle zu einer Reihe von Verkehrseinschränkungen. Auch ist mit erheblichem Baustellenverkehr zu rechnen. Es entstehen folgende Engpässe:
Grenzallee: Unterbrechung östlich der Autobahneinfahrt für ca. 1 ½ Jahre in der ersten Bauphase des Tunnels. Zwei Umleitungen: aus Bereich Nobelstraße über die in die frühere Lage zurückverlegte Bergiusstraße zum westlichen Teil der Grenzallee. Zweite Umleitung: Umfahrung über Neuköllnische Allee, Lahnstraße, Naumburger Straße zur Buschkrugallee.
Neuköllnische Allee: Sperrung zwischen Grenzallee und Industriebahnbrücke für ca. neun Monate. Umleitung: Bergiusstraße oder Grenzallee - Naumburger Straße. Nach Fertigstellung des Tunnels: Rückverschwenkung der Bergiusstraße in ihre heutigen Lage.
Sonnenallee: vierstreifige Verschwenkung zur Freimachung der Brückenbaustelle.
Dieselstraße: Unterbrechung zwischen Ziegrastraße und Aaronstraße für rd. ein Jahr zur Freimachung der Brückenbaustelle.
Kiefholzstraße: vierstreifige Verschwenkung zur Freimachung der Brückenbaustelle.
Am Treptower Park: Bauzeitliche Einschränkungen zwischen Elsenstraße und Matthesstraße. Mindestens zwei Richtungsfahrbahnen bleiben offen.
Mergenthalerring: Rückbau im Bereich der A 100 und Anbindung an den geplanten A 100-Betriebsweg.
Beermannstraße: Rückbau im Bereich der A 100 und Einrichtung einer Wendestelle.
Matthesstraße: vollständiger Rückbau.
Stand: Januar 2012
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Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
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